von einem bekannten…

Ist Deutschlands Geschichte „der Nabel“ der modernen Weltgeschichte?
Veröffentlicht am 27. April 2011 von Adalbert Naumann

Was auf den ersten Blick sicher wenigstens anmaßend klingen und bei vielen Mitmenschen auch spontane Beißreflexe auslösen dürfte, ist in Wahrheit nicht nur eine durch und durch ernsthafte und berechtigte Frage, sondern auch der bedeutsamste Antrieb für mein „Internet-Schaffen“.

Unter anderem ist sie auch der einzig reelle Grund dafür, dass ich mit dieser Seite nochmals einen Anlauf nehme, gleich denkende und fühlende Menschen „einzusammeln“, um gemeinsam mit Ihnen eine „Graswurzelbewegung“ für Wahrheit, Gerechtigkeit, Frieden und echte, auf klassischer Nächstenliebe begründete Solidarität anzuschieben. De facto also etwas, was aus nur teilweise unerfindlichen Gründen trotz zahlreicher ernstgemeinter Ansätze bisher nie funktioniert hat.

Mit diesem Artikel möchte ich nun aufzeigen, warum mir das nach wie vor wichtig genug erscheint, um alle gewonnenen, größtenteils deprimierenden und entmutigenden Erkenntnisse und auch den Anschein zu ignorieren, dass sich für eine derart gute und grundehrliche Absicht niemals eine kritische Masse generieren zu lassen scheint …

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.

Gustave Le Bon – 1895; Begründer der „Massenpsychologie“ – (1841 – 1931)

Obschon dies unzweifelhaft im Auge des Betrachters liegt, würde ich sagen, dass dieses Zitat durchaus perfekt auf jenes Dilemma anzuwenden ist, vor dem sehr viele „Menschen wie ich“ stehen, weil sie gewisse künstlich geschaffene Gesetzmäßigkeiten nicht davon abhalten können, die Suche nach und das Durchsetzen von nachvollziehbarer „Wahrheit“ (= die Summe aller für eine Bestimmung nach dem subjektiven Prinzip von „wahr/unwahr“ zur Verfügung stehender Fakten!) zu ihrem wichtigsten und edelsten Ansinnen zu erklären.

Die unerträglichste Form von zur Wahrheit erhobenen Lügen ist für mich … als Deutscher aus Überzeugung … die „Geschichtsschreibung der Sieger“ rund um die beiden Weltkriege. Nicht allein, weil nach dem Willen und zum alleinigen Nutzen der wahren Kriegstreiber und Kriegsgewinner ein ganzes Volk mitsamt seiner Kultur, seinen ursprünglichen Werten und Traditionen verleumdet wird, sondern noch viel mehr, da diese Vergewaltigung von Wahrheit in einer Art „Domino-Effekt“ den ultimativen Siegeszug des psychopathologischen Irrsinns eingeleitet hat, dessen verheerende Zielsetzung sich uns heute in der vollen Pracht der finalen Verwirklichung präsentiert.

In Anbetracht der Tatsache, dass dies eventuell mein letzter Artikel sein könnte (bisher hat sich noch keine ermutigende Resonanz auf die „ersten Schritte“ eingestellt), ich gleichzeitig aber allen Menschen (nicht nur Internetseiten-Betreibern) die Möglichkeit geben möchte, sich für eine aktive Beteiligung bei der Gründung der besagten und meiner Ansicht nach überfälligen „Graswurzelbewegung“ zu entscheiden, bitte ich um Nachsicht dafür, dass ich etwas weiter werde ausholen müssen. – Überleiten möchte ich mit einem ebenso bekannten, wie die Wahrheit ins Schwarze treffenden geflügelten Wort:

Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge

Berthold Brecht (1898 – 1956)

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Zur Einleitung ein paar Worte zu Pseudo-Moral- und –Demokratiewächtern und Spaltung qua „Querfrontdebatte“ (und ähnlichem)

Dieser Einstieg drängt sich förmlich auf, da das oben umrissene Themenspektrum unbestreitbar ein außerordentlich wichtiger „Geburtshelfer“ bei meiner Entscheidung für den Einstieg in die „Karriere eines Blogschreibers“ gewesen ist. Ohne alte und im weiteren Sinne eigentlich unbedeutende Geschichten erneut aufwärmen zu wollen, möchte ich (freilich ohne weitere Nennung von Namen) das Beispiel des AmSeL-Gedanken benutzen, um nicht nur zu verdeutlichen, wie sehr die „deutsche Frage die Geister scheidet“, sondern auch, welche Kreise es zieht und welche Wellen es schlägt, wenn besorgte „Bundesbürger“ sich dazu aufgerufen fühlen, vermeintlich gefährliches, da „rechtsradikales“ Gedankengut zu bekämpfen. – Es gibt unzweifelhaft bedeutend bessere und wichtigere Beispiele, aber diese Sache habe ich persönlich verfolgt und kann sie deshalb auch uneingeschränkt beurteilen. Außerdem ist die Vorgehensweise auch stets dieselbe – egal, ob es sich um Feindbilder mit oder ohne nennenswerte Reichweite ihrer veröffentlichten Meinung handelt.

Ausgelöst wurde diese „Affäre“, die trotz der vergleichsweise geringen Bedeutung der zentralen Kontrahenten für einigen (spaltenden!) Wirbel in der „Bloggergemeinde“ sorgte, durch die linksphilosophische Wortmeldung eines anonym und systemkritisch auftretenden Bürgers, der sich durch „Nazi-Tendenzen aus unerwarteter Richtung“ besorgt und zur Warnung seiner Mitmenschen berufen fühlte. Anhand einiger aus dem Zusammenhang gerissener und sinnentstellender Zitate wurde diese Besorgnis zunächst begründet und dann dazu übergegangen mit „fundierten Argumenten“ darzulegen, warum die angegriffene Meinung nicht nur von Grund auf falsch zu nennen sei, sondern auch mit dem sicheren bis unfehlbaren Instinkt eines Menschen- und Weltkenners „nur als rechtsradikal“ eingestuft werden könne.

Aus dieser kompetenten Meinungsäußerung wurde dann die Basis geschaffen, von der aus sich im Laufe der Zeit weitere „besorgte Menschen“ in den Sattel des bereits galoppierenden Gauls schwangen … dass dieser zweite Aufguss rund um die Bundestagswahl 2009 und im Sog der damals auf Hochtouren laufenden „Querfrontdebatte“(* erfolgte, war sicher ganz allein dem Zufall geschuldet. Auch die Trittbrettfahrer des mit enormem, fast schon unverständlich großem Aufwand betriebenen Feldzugs gegen den durch und durch bösen Zeitgenossen „Moltaweto“ rechneten sich selbst dem „linken Meinungs- und Gesellschaftsspektrum“ zu und sahen ihre „Nachbarschaft“ von „Krypto-Nazis“, rechten U-Booten oder gar von feindlichen Geheimdiensten gekauften „Agents Provocateurs“ unterwandert und bedroht. – Ganz zum Schluss kam dann noch eine berühmt-berüchtigte „Faschismus-Jäger-Seite“ ins Spiel, deren angeführte Referenzen sich selbstverständlich schwerpunktmäßig auf die Angriffe der voranstürmenden Moral-, Demokratie- und Verfassungsverteidiger stützten. – Also bediente sich diese Verteidigungs-Phalanx exakt jenes Mittels des „Bezugs aufeinander“ (egal wie schwach und/oder fragwürdig die Argumentation der zitierten Quellen war), das „anständige Bürger“ wie sie ihrerseits beispielsweise mit Vorliebe gegen die verschiedenen Vertreter des Geschichts-Revisionismus‘ ins Feld führen.

Zum Abschluss dieser Kurzdarstellung, bei der fraglos etliche auf gleiche Weise angegriffene Kolleginnen und Kollegen ihre eigenen Erfahrungen mit solchen selbsternannten „Wachposten von Demokratie und westlicher Wertegemeinschaft“ wiedererkennen dürften, soll der Vollständigkeit halber noch auf eine klare Positionsdarstellung des AmSeL-Gedanken hingewiesen werden, welche klipp und klar aufzeigt, wie hirnrissig die angedeuteten und ähnlich gelagerte Vorwürfe waren und sind!

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(* Zum Thema „Querfront“ existiert selbstverständlich auch eine offizielle Definition (Wikipedia), die allerdings vor allem eines offenbart: es wird eine schubladenhafte und ideologisierende Verallgemeinerung betrieben, die von gleichgeschalteten Systemverteidigern (gemeint sind hier vorrangig das „BRD-System“ (alt wie neu) und alle dieses definierende „Tatsachen“) auch genauso wahllos gegen jede missliebige Meinung aufgeboten wird. Dass es Menschen geben könnte, die damit allein deshalb nicht einmal ansatzweise korrekt „katalogisiert“ werden können, weil sie jede Spaltung aufgrund von „Ismen“ kategorisch ablehnen und sich auch um ideologiefreie Lösungen bemühen, kann derart geblendeten Opfern der Machtdialektik natürlich nicht in den Sinn kommen … oder wie jetzt?

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Überleitung – woran erhitzen sich die Gemüter selbstgerechter „Demokratieverteidiger“?

Allgemein habe ich dazu schon eine Menge geschrieben … interessierte Leser/innen können gerne bspw. hier oder hier nachlesen. Für die ganz mutigen unter Ihnen möchte ich nochmals die Empfehlung aussprechen, sich die Komplett-PDF meiner Abhandlung über die „Babylonische Verwirrung“ herunterzuladen und bei passender Gelegenheit durchzulesen. Sie passt absolut in den Rahmen, den ich durch die diesem Artikel vorangestellte Frage absteckte. (Die Datei ist auch auf der „Info-Seite“ des Blogs zu finden, wo ich nach und nach Empfehlungen und meiner Ansicht nach relevante Informationen zu veröffentlichen gedenke.)

Aber schauen wir uns trotzdem und gesondert noch einmal genauer an, woran sich die einschlägigen Kritiker so aufhängen, die Meinungen wie die auch von mir vertretene kategorisch eine „rechtsradikale Gesinnung“ unterstellen zu können/müssen glauben …

* Staats- und völkerrechtliche Legitimation der BRD … Jeder, der in dieser Hinsicht begründete Zweifel anmeldet, wird von den „guten und anständigen Demokraten“ als Verfassungsfeind und – geht ja auch nicht ohne – meist auch noch als Verschwörungstheoretiker abqualifiziert. Dass erstgenannte Titulierung in sich selbst bestenfalls als extrem schlechter Scherz empfunden werden muss, da wir bekanntermaßen so etwas wie eine rechtsgültige Verfassung gar nicht besitzen, muss meiner Ansicht nach gar nicht mehr explizit hervorgehoben werden. – Ansonsten überlasse ich die Einschätzung des tatsächlich zu konstatierenden Sachverhalts jedoch Ihnen, wobei ich dann aber mindestens empfehlen muss und möchte, dass Sie sich umfassend darüber informieren, bevor sie sich eine endgültige Meinung darüber zu bilden versuchen.

* Kriegsschuld- und Kollektivschuld-Dogma … Natürlich muss jeder, der ernsthaft an der offiziellen Geschichtsschreibung zweifelt, als gefährlicher Rechtsextremer bezeichnet werden … meinen jedenfalls die Vertreter der oben spezifizierten Gruppe von Kritikern. Dass dieses Märchen zwischenzeitlich von zahlreichen internationalen Historikern vollständig zerpflückt und als unhaltbar einseitige Darstellung entlarvt wurde, ficht derart gestählte Verfechter der verordneten Wahrheit selbstredend nicht an. Und die Mühe, die mehr als reichlich vorhandenen Belege, welche den Standpunkt der „Skeptiker“ nachhaltig untermauern, selbst einer objektiv-kritischen Überprüfung zu unterziehen, halten solche Leute natürlich für überflüssig, da es ja um so viel einfacher ist, sich mit dem Mainstream treiben zu lassen und sich auf der Seite der „Mehrheitsmeinung“ zu wissen.

* Forderung nach offener Diskussion über das Holocaust-Dogma … muss, glaube ich, nicht weiter ausgeführt werden. Damit verhält es sich, nur in noch absoluterer und auf bigotter Einseitigkeit beruhender Art und Weise, geradeso wie oben beschrieben.

* Die Frage der „deutschen Ostgebiete“ … ist, zusammen mit den Themen Vertreibung und Kriegsverbrechen der Wehrmacht/Alliierten, aus meiner Sicht fast schon als Klassiker in Sachen Geschichtsklitterung und Realitätsverdrängung zu bezeichnen. Wie oft ich schon gelesen habe, dass unsere speziellen Freunde (siehe oben) im Brustton der Überzeugung behaupten, die Annexion der Ostgebiete sei seinerzeit in „absoluter Übereinstimmung mit geltenden Gesetzen“, ergo vollkommen rechtmäßig erfolgt, vermag ich nicht zu sagen … aber auch wenn es noch so oft behauptet wird, wird es deshalb nicht wahrer! Im Laufe der Zeit werde ich zu all diesen Streitfragen, aber ganz besonders zu diesem – die sowohl durch den Versailler Vertrag als auch durch das Potsdamer Abkommen entgegen aller völkerrechtlich verbindlichen Rechtsnormen vorgenommene Zerstückelung des Deutschen Reichs – zu Recht umgedeuteten Unrecht, das Gegenteil beweisende Belege bereitstellen. Gerade dieses Thema bedarf der umfassenden Berichtigung, zumal kein seriöser Historiker (von denen man in der BRD und im deutschsprachigen Raum bekanntlich sehr wenige findet) noch daran zweifelt, dass die polnische Rolle im Zusammenhang mit dem Kriegsausbruch mindestens ebenso beachtlich zu nennen ist, wie jene der „nahen und fernen Garantiemächte“ (Großbritannien, Frankreich, USA … um nur die Nationen zu nennen!). Von deutscher Seite ging es nachweislich „nur“ um Danzig und den Korridor (Verbindung zwischen DR und Ostpreußen), was wiederum nur durch polnischen „Imperialismus“ und eine eklatante Pflichtvernachlässigung seitens des Völkerbundes überhaupt zu einem strittigen Thema werden konnte! Aber wie gesagt … dazu eventuell später noch sehr viel mehr!

All die anderen Irrungen und Wirrungen des menschlichen Verstandes (soweit vorhanden und genutzt), die zu Meinungsverschiedenheiten führen und zu Kleinkriegen aller Art ausarten können, sollen und müssen hier nicht aufgeführt werden. Hierbei ist’s im Internet und besonders auf dem Gebiet der „Wahrheitssuche“ auch nicht anders (höchstens eher noch schlimmer) als im banalen wahren Leben.

Im Übrigen sollte die obige Liste in Bezug auf die hier behandelte Thematik auch als vollständig bezeichnet werden können, da die gerne auch separat verwendeten Kritikargumente „Verschwörungstheorie“, „Antisemitismus“ etc. p. p. auch in den oben genannten Streitfragen enthalten sind. Wie auf diese Weise letztlich eine „Mehrheitsmeinung“ entsteht, die von Seiten ihrer Vertreter mit einem unantastbaren Alleinstellungsanspruch zugesprochen bekommt, lässt sich in Verbindung mit dem eingangs angeführten Zitat und dem Wissen über die Funktionsweisen der Methoden zur Massenmanipulation sehr leicht nachvollziehen. Die Frage, ob es die Wahrheit ist, nur weil „die Mehrheit“ daran glaubt, lässt sich dann schon schwerer beantworten!

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Ist-Zustand des „Geschichtsverständnisses“ des nicht-revisionistisch veranlagten Normalbürgers

Abschließend möchte ich mich aber auch noch der „bundesdeutschen Nachkriegsrealität“ zuwenden und mit Hilfe von extern bezogenen „Meinungen“ darstellen, wie diese aussieht. Dass sich daraus auch Rückschlüsse auf das Verhalten „normaler Menschen“ ableiten lassen, sollte keiner besonderen Erwähnung bedürfen. Eben geradeso wie bei allen Themen, bei denen sich der Durchschnitts-Michel, aber auch der systemkonforme Intellektuelle „seine Meinung“ aus den bekannten und von der umerzogenen/angepassten Majorität als „seriös“ eingeschätzten Quellen bezieht.

Zunächst eine Kombination aus Fakten und Fragen, die man nicht kommentieren, sondern nur zum Lesen empfehlen muss … was Sie davon halten, bleibt natürlich allein Ihnen überlassen.

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Entnommen dem Büchlein „Die falsche Rolle mit Deutschland“ von Josef A. Kofler aus dem Jahr 2007

Den Friedlichen!

Um den europäischen Staaten die Angst vor einem vereinigten Deutschland zu nehmen, betonen unsere Politiker, Deutschland habe aus der Geschichte gelernt, es sei heute ein friedliebendes Land, von deutschem Boden dürfe nie wieder ein Krieg ausgehen, Deutschland werde eingebunden in den europäischen Staatenbund usw. Warum reden und argumentieren unsere Politiker nicht auf der Grundlage der geschichtlichen Wahrheit? Prof. Dr. Michael Connors schrieb in einer Veröffentlichung des Instituts für deutsche Nachkriegsgeschichte vom Jahre 1962 am Schluss einer kurzen Zusammenfassung der vielen französischen Überfälle auf Deutschland, „dass eine Schätzung von dreißig französischen Invasionen seit dem Mittelalter in deutsches Gebiet von vorsichtiger Zurückhaltung zeugt.“

Der italienische Ministerpräsident F. Nitti schrieb, nachdem er feststellte, dass Frankreich in den letzten drei Jahrhunderten bis 1914 148 Jahre Krieg und 152 Jahre Frieden hatte: „Denn wer weiß nicht, dass kein Volk der Erde so viele Kriege geführt hat wie Frankreich, dass Frankreich alle Jahrhunderte hindurch die deutsche Einheit zu hintertreiben bestrebt war, und dass der Geist des kriegerischen Abenteuers der vorherrschende Instinkt der französischen Volksseele ist.“ (F. Nitti – „Die Tragödie Europas – und Amerika“). Müssten nicht die Deutschen viel eher Angst vor Frankreich haben, als die Franzosen vor Deutschland?

Quincy Wright weist in „A Study of War“ (Chicago 1942) nach, dass die europäischen Mächte in der Zeit von 1480 bis 1940 an 278 Kriegen beteiligt waren und zwar prozentual wie folgt: England 28%, Frankreich 26%, Spanien 23%, Russland 22%, Österreich 19%, Türkei 15%, Polen 11%, Schweden 9%, Holland 8%, Deutschland und Preußen 8%. Der angesehene Historiker und Soziologe Pitrim A. Sorokin hat in seiner umfangreichen Studie „Social and Cultural Dynamics“ (New York 1937) nachgewiesen, dass Deutschland von allen europäischen Staaten den niedrigsten Prozentsatz an Kriegsjahren zu verzeichnen hat.

Der hervorragende britische Militär- und Marinehistoriker Captain Russel Grenfell kommt in seiner Berechnung ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Deutschland/Preußen in dem Jahrhundert vor 1914 von allen europäischen Mächten am wenigstens Kriege geführt hat. Wir wissen auch, dass Frankreich mit seinen Kriegserklärungen 1870 und 1939 Deutschland überfiel und nicht umgekehrt, und 1914 machten Frankreich und Russland vor Deutschland mobil!

Wegen der deutschen Vergangenheit brauchen unsere Nachbarn vor einem wiedervereinigten Deutschland also wirklich keine Angst zu haben! Was sollen also Äußerungen wie: von Deutschland dürfen nie wieder Unsicherheit und Krieg ausgehen usw.? Damit wird der falsche, uns vor aller Welt belastende Eindruck erweckt, dass wir die Bösen und Kriegerischen unter den so friedliebenden Völkern waren! Auch bezüglich der Oder-Neiße-Linie wäre die Situation heute ganz anders, wenn unsere Politiker bisher vor aller Welt die geschichtliche Wahrheit vertreten hätten. Warum wird die Wahrheit unablässig verdrängt? So kann weder die Vergangenheit noch die Zukunft bewältigt werden! Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Waffe gegen das Unrecht und somit gegen den Unfrieden! Nur die Wahrheit kann uns vor aller Welt entlasten! Ohne Wahrheit verkommt alles Bestehende auf der Welt, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!

(Kopieren und verbreiten!)

Verantwortlicher: J. Kofler, Leitershofen

* * * * * * * * * * * * * * *

Dem möchte ich an dieser Stelle nur zweierlei hinzufügen:

1. Auch wenn Deutschland seit dem Beitritt der ehemaligen DDR zum Geltungsbereich des GG wieder damit begonnen hat, seine Soldaten „in die Krisengebiete“ der Welt zu entsenden, wo sie angeblich die deutsche Freiheit und Sicherheit gewährleisten sollen (das war auch schon vor dem „Fauxpas“ des Ex-Bundespräsidenten Köhler nie mehr als ein grottenschlechter Treppenwitz!) … hat sich an dieser Tatsache seit dem „großen Krieg, der alle Kriege beenden sollte“, irgendetwas geändert? Nun gut … Israel ist hinzugekommen und hat die Liste der seither verbrochenen Kriege im Zuge seiner „Selbstverteidigung“ um eine Reihe von „Schlachten im Dienste der westlichen Wertgemeinschaft“ verlängert. Aber sonst ist doch alles beim Alten geblieben … Nichts weiter dazu, außer natürlich, dass wir uns gedanklich auch damit befassen sollten, dass eine personell unterbesetzte, sowie durch ständig zunehmende Auslandseinsätze zusätzlich dezimierte Bundeswehr zu einer eventuell notwendig werdenden Landesverteidigung nicht mehr in der Lage wäre!?!
2. Wie können die Politiker immer noch an den alten Geschichtslügen festhalten und heute, ohne rot zu werden, an völkerrechtswidrigen Überfällen auf souveräne Staaten teilnehmen? Und wie können die Menschen, die diese Politiker gewählt – oder durch Wahlverweigerung nicht verhindert – haben, immer noch an den Unsinn glauben, der weltweit erzählt wird, nur weil es die Geschichte der Sieger so will? – Leute, wacht endlich auf … sonst werdet Ihr schon sehr bald feststellen, dass es wahr ist … wer in einer „Pseudo-Demokratie“ auch noch schläft, kann nur in einer echten Diktatur aufwachen! (Sehr frei – und dem Zeitgeist angepasst – nach Goethe!)

Ans Ende des heutigen Artikels, dem, wie eingangs angesprochen, ich keinen weiteren folgen lassen werde, falls sich kein erkennbares Interesse an der von mir nur angeregten Zusammenarbeit für Wahrheit, Gerechtigkeit, Frieden und Völkerverständigung einstellt, möchte ich deshalb noch einige Zitate stellen, die man (sofern sie noch unbekannt sein sollten) wenigstens einmal gelesen haben sollte.

Mit Gräuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Gräuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.

Sefton Delmer – ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm

Obwohl es nunmehr unwiderlegbar auf dokumentarischer Grundlage bewiesen worden ist, daß Hitler nicht verantwortlicher — wenn er überhaupt verantwortlich ist — für den Krieg von 1939 gewesen ist, als der Kaiser es 1914 war, stützt man sich nach 1945 in Deutschland auf das Verdikt der deutschen Alleinschuld, das von der Wahrheit genauso weit entfernt liegt wie die Kriegsschuld-Klausel des Versailler Vertrages.

(Prof. David L. Hoggan in „Der erzwungene Krieg…“, 1961)

Die diplomatischen Akte der neueren Geschichte werden kaum ein Schriftstück aufweisen, das diesem Vorschlag [der Reichsregierung vom 29. August 1939] an Mäßigung, an Entgegenkommen und Verständnis für die Bedürfnisse eines anderen Landes gleichkommt. Daß Polen ihn trotzdem nicht einmal einer Empfangsbestätigung für wert hielt, kann nur durch die inzwischen bekanntgewordene Tatsache erklärt werden, daß es sich nicht nur auf seine europäischen Freunde, auf Großbritannien und Frankreich, verließ, sondern vor allem auch auf die Unterstützung der USA. Roosevelt hatte sie ihm durch seine Botschafter in Warschau und Paris zusagen lassen.

(Sven Hedin in seinem Buch „Amerika im Kampf der Kontinente“ Leipzig, 1942 – Seite 62)

… ich befragte Joe Kennedy, (US-Botschafter in London), über seine Unterredungen mit Roosevelt und N. Chamberlain von 1938. Er sagte, Chamberlains Überzeugung 1939 sei gewesen, daß Großbritannien nichts in der Hand habe, um zu fechten, und daß es deshalb nicht wagen könne, gegen Hitler in den Krieg zu gehen … Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären … Amerika und das Weltjudentum hätten England in den Krieg getrieben.

US-Verteidigungsminister J. Forrestal am 27.12.1945 in seinem Tagebuch („The Forrestal Diaries“, New York, 1951, S. 121 ff)

In welcher Gefahr die Ostjuden in der Tat schwebten, zeigte sich, als es sofort nach Ende der reichsdeutschen bzw. österreichischen Ordnungsmacht 1918/19 in Polen (besonders in Galizien), Ungarn, Rumänien, der Slowakei, Westrußland und der Ukraine zu zahlreichen schweren Pogromen gegen sie kam.

David Korn in seinem in erster Auflage 2003 erschienen Buch „Das Netz: Israels Lobby in Deutschland“ (Seite 93)

Wir sind uns bewusst, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.

Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930 (also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung)

Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist.

Heinrich von Brentano (1955-61 BMA der BRD)

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2 Antworten zu von einem bekannten…

  1. Susi schreibt:

    Schöner Artikel, vielen Dank dafür!

  2. ginsterburg schreibt:

    hallo susi

    leider hab ich deinen kommentar übersehen. aber nun ist er freigeschaltet!
    sieh es mir bitte nach.
    bedanken mußt du dich bei adalbert auf seiner meckerecke =O)

    aber ich leite es schon mal weiter.

    gruß aus der burgruine
    stiopka (alias stefan)

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