warum ist es so schwer einzelne aspekte des wissens zu kombinieren?

mir ist aufgefallen, daß einige, wenn nicht sogar die meisten blogger/infokrieger usw. sich auf ein einziges thema festlegen und selbst in diskusionen immer wieder zu ihrem steckenpferd zurück kehren und nicht in der lage zu sein scheinen, die einzelnen aspekte des erkannten planes auch wirklich zu kombinieren.

ich kann mich auch irren – aber dann irre ich eben. das ist menschlich und ich bin ein mensch!

warum ist es so, daß es so schwer fällt offensichtliches zu kombinieren und ein schlüssiges gesamtbild zu sehen, was dann, sich selbst erklärend, den plan offenlegend, zu einer umfassenderen erkenntnis führen muß. steckt dahinter die angst, dann sein weltbild erneut zu überprüfen und dieses dann erneut über den haufen zu werfen… oder die angst zuzugeben, daß man nichts weiß? ich weiß nichts, max. atomare partikel eines planeten hab ich bisher erkannt, um mal bildlich zu sprechen. wenn man aber etwas finden will, dann muß man kombinieren und im zweifel noch weitere fragmente hinzufügen, bis sich eine in sich logische beweiskette ergibt, die durch nichts zu widerlegen ist. alles andere ist stückwerk und nicht mal einen gedanken wert oder eine minute. dann kann man es nämlich auch sein lassen. entweder will man etwas wissen, oder eben nicht! mir geht es so! angefangen habe ich mit der geschichte. ich stellte fragen, weil zeiten nicht stimmten oder orte oder gegebenheit oder oder oder dazu kam die religion (christliche – durch meine mutter) zusammen wurde es erst verworrener, aber dann ergab sich mit hilfe der wissenschaftslügerei ein bild. denn eine karte des lügengebäudes stütz die nächste und eine reihe, trägt die darüber… ich erkannte stückchenweise dieses kartenhaus… erst eine wand (karte) dann einen raum, dann eine etage…

nun war ich ganz feuer und flammen und bin es immer noch! ich bekomme informationen aus allen ecken und richtungen. sicher, ich kann sie nicht sofort einordnen, aber doch sind sie da…

dann denkt es in mir! ich erinnere mich an ganz alte zeiten, sagen und geschichten der großeltern und aus der schule. (ja in der schule erzählen sie auch nur geschichten. mehr gibts da nicht!) hat man dann eine etage und ahnt vielleicht schon, das es evtl. ein haus sein könnte, lassen sich neue informationen einordnen. nun ist ein kartenhaus ziemlich instabil und bei zusammenbasteln fällt es oft wieder zusammen.

(ich denke das bild ist ganz gut zum erklären, was ich meine)

ich sitze nun nicht bewegungslos da und erfreue mich an der einen etage, sondern versuche alle infos zu verarbeiten. …und ja so manches mal fällt mein haus wieder zusammen und ich kann ganz von vorn beginnen. gut die karten liegen schon recht gut sortiert da, aber man nimmt doch alles wieder in die hand und betrachtet es neu. bastelt erneut am haus… es ergeben sich auch neue, bessere kombinationen und zusammenstellungen. dabei gewinne ich neue erkenntnisse.

das ganze ist also ein lernprozeß und das leben als solches ist eigentlich nichts anderes, als ein lebenslanges lernen. ich will nicht ins esoterische abgleiten, was aber an dieser stelle schwer fällt, denn ab einem gewissen punkt kommen die informationen nicht mehr von außen, sondern von innen, aus einem selbst. man könnte es aha-effekt nennen…

gut – ich hör hier auf. wollte ja eh nur ne frage gefragt haben!

besten gruß aus der burg stefan

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5 Antworten zu warum ist es so schwer einzelne aspekte des wissens zu kombinieren?

  1. Adalbert Naumann schreibt:

    Hallo Stefan,

    das ist jetzt aber witzig … „ganz ähnliche“ Gedanken treiben mich auch (mal wieder) um und wahrscheinlich wird im Laufe des morgigen Tages auch so was ähnliches wie eine Antwort auf meinem Blog erscheinen … können wir dann ja mal abstimmen, vielleicht finden wir gemeinsam eine noch bessere?!?

    Hoffe mal, dass viele Gleichgesinnte und/oder Neugierige den Weg zu Dir finden werden, und wenn’s genehm wäre, werde ich versuchen einen bescheidenen Beitrag hinsichtlich der Realisierung dieser Hoffnung zu leisten ;O)

    Beste Grüße aus der Meckerecke in die Burg
    Adalbert

    • ginsterburg schreibt:

      hallo adalbert =O)

      na klar darf man monologe stören, zumal, wenn sie ja als frage formuliert sind.
      da der mensch ein gesellschafts wesen ist, kommt er ohne kommunikation nicht aus…
      das mit dem titel werde ich vielleicht noch ändern, im falle, es fällt mir noch etwas ein…

      freu mich immer pber zusammenarbeit und eine dismusion. am liebsten sind mir sogar mit leute, die nicht meiner meinung sind.
      ich bin nicht auf streit aus oder will mich nicht messen… es gibt rethorische tricks, die man anwenden kann, um so gut wie immer recht zu bekommen.
      aber darum geht es mir nicht.
      ich möchte oder besser will alles verstehen und alles lernen, was nur immer zu erlernen ist. ich will mich vervollkommnen und die schöpfung oder wie auch immer das zu nennen ist verstehen. wenn es einen gott gibt, dann soll erstolz auf mich sein 😉
      wenn keinen gibt, dann will ich zum gevatter tod sagen können, ichhab alles gemacht, was mir einfiel und viel gelernt.
      dabei will ich niemandem weh tun und möglichst jedem helfen, dem ich helfen kann…

      das klingt vielleicht abgehoben oder so, aber ich muß das gerade mal formulieren, für mich selbst…

      vielleicht verstehst du das ?!
      gruß stefan

      grüße aus der burg
      stefan

      • Adalbert Naumann schreibt:

        Nee, Stefan … das mit dem Titel ist doch gar nicht so verkehrt, denn als Blogschreiber führt man letztendlich ja Monologe – wenn sich davon jemand angesprochen oder herausgefordert fühlt und dann eine Diskussion daraus wird, ist’s natürlich gewünscht und entsprechend willkommen ;O)

        Und natürlich sind auch gegensätzliche Meinungen interessant, weil man sich und seine Ansichten ja ständig prüfen und hinterfragen muss, um mit sich selbst im Reinen zu bleiben. Im optimalen Fall bekommt man aber auch neue Informationen und bis dahin noch nicht bedachte Denkansätze, was für die Weiterentwicklung des Individuums und der eigenen Weltanschauung definitiv nicht das Schlechteste ist!

        Zum Rest schweige ich für den Moment mal – aus Zeitmangel – kann aber schon recht gut nachvollziehen, was Du meinst, da es mir im Prinzip ja genauso geht.

        Viele Grüße in die Burg, ein schönes Wochenende und bis die Tage

        Adalbert

  2. ginsterburg schreibt:

    dann belasse ich das mal vorerst bei dem namen =O)

    und danke für deine netten worte. sowas tut gut!!!

    bis demnächst, adalbert
    gruß
    stefan

  3. Pingback: Meine Meinung: Eingeschränkte Wahrnehmung erzeugt vorprogrammierte Desinformation « Adalberts Meckerecke

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